#rpTEN (Teil 1) Ad-Wars, Polit-Satire, ÖPNV

Ich schaue mich gerade durch die re:publica-Videos (die endlich mal schnell online gekommen sind) und möchte ein paar Empfehlungen hier lassen.

Thorsten Schröder & Frank Rieger: Ad-Wars
Die beiden CCCler zeigen beeindruckensvoll, wie einfach Werbebanner über Schwachstellen in Browserplugins den ganzen Computer mit Malware infizieren können. Die Werbenetzwerke prüfen den Code und die Banner nicht, das haben sie selbst ausgetestet. Somit bleibt das Fazit: Ohne Werbe-/Script-Blocker zu surfen ist gefährlich (ich empfehle uBlock Origin und NoScript).
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SPIEGEL: Für dumm abgespeichert

Ich finde den Humor vom SPIEGEL ja wirklich großartig: „Lassen Sie sich nicht für dumm abspeichern!“ heißt es da in Bezug auf die Vorratsdatenspeicherung, während aktuell zehn Tracking-Codes auf der Seite vom SPIEGEL die Leser … ja, genau: abspeichern. m)

spiegel-vds-tracking (Screenshot: spiegel.de)

Immerhin: Zwei (!) Tracking-Codes weniger als vor zwei Jahren.

SPIEGEL Online mischt bei Firefox mit

Ohje: Katharina Borchert, Geschäftsführerin von SPIEGEL Online, ist im „Board of Directors“ der Mozilla Corporation gelandet. Ich befürchte, dass das für den Mozilla Firefox nichts gutes bedeutet.

Was ist denn der feuchte Traum der Verleger? Richtig, dass jeder Nutzer zahlt. Was wäre da besser, als eine LSR-Funktion in einen weit verbreiteten Browser rein zu kriegen? Eine Funktion, die merkt, auf welcher Seite welcher Text aufgerufen wird und dann der Nutzer dafür, im Hintergrund (ohne Paywall), zur Kasse gebeten wird? Dass die Online-Redaktionen bislang nicht rentabel sind, gießt da nur Öl ins Feuer.
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Fragen zu browsersicherheit.info

Seit Mittwoch zeigen gmx.net und web.de bei Besuchern mit Adblockern einen Warnhinweis im Stil einer Browser-Warnmeldung an. Wer darauf klickt, gelangt auf die Seite browsersicherheit.info, wo empfohlen wird, „seitenmanipulierende“ Browser-Addons zu löschen – darunter auch mehrere Adblocker. Als ich davon bei Fefe las habe ich mich mal an die Pressestelle von GMX gewandt und dort 11 Fragen eingereicht.

browsersicherheitinfo

Als Antwort hat man mir eine Zusammenfassung geschickt, in der zunächst grob wiederholt wird, was schon in dem Computerbild-Artikel steht und auch gegenüber heise geäußert wurde. Und dann geht der Pressesprecher tatsächlich auf drei meiner Fragen ein – zunächst die Fragen (Vorweg: GMX, Web.de und Browsersicherheit.info gehören alle zur „1 & 1 Mail & Media GmbH“, welche wiederum United Internet gehört):
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