Verkaufszahlenverzerrung

Die Wired Deutschland macht jetzt doch weiter. 2012 soll es zwei Ausgaben geben, die es wieder als Beilage der GQ und als Einzelverkauf geben wird.

Money-Quote:

Nun brauchen manche Dinge länger als wir es im Internet-Zeitalter gewöhnt sind. Das Einholen valider Verkaufszahlen, zum Beispiel.

Ich weiß ja nicht, was Thomas Knüwer und die Leute von Condé Nast zu so einem Satz hingeleitet haben. „Valide Verkaufszahlen“ gibt es nicht, solange die Wired Deutschland als Beilage der GQ ist. Denn: Wer die GQ kauft, würde auch nicht automatisch die Wired Deutschland kaufen. Und umgekehrt.

Knüwer und Co. sind da dem gleichen verzerrten Bild aufgesessen, wie die Contentindustrie, die denkt, dass die Leute für jeden einzelnen ihrer Downloads auch die CD oder DVD gekauft hätten, was einfach nur absurd ist.

Und auch wenn ich die Wired Deutschland nicht gekauft habe, trotzdem schön, dass dieses Experiment weitergeht. Auch wenn die Verkaufszahlenverzerrung weitergehen soll.