Schneller als die Telekom

Ein Macro zur Telekom-Drosselung. Ich empfehle den Podcast Logbuch:Netzpolitik, wo das Thema sehr ausführlich beleuchtet wurde.

schneller-als-die-telekom

Innovative Logistik

Sieh an: Ein “vollautomatisches Kommissionierlager”, in dem bis zu 40.000 Artikel eingelagert werden können, die mit Robotern zu den Mitarbeitern zum Verpacken gebracht werden. Klingt nach Amazon? Ist aber Weltbild!

Money-Quote vom Vorsitzenden der Weltbild-Geschäftsführung, Carel Halff:

“Dabei setzen wir bewusst auf innovative Logistik, die die Mitarbeiter entlastet.”

Entlastung ist toll, denn dann braucht man irgendwann auch weniger Mitarbeiter und kann einige von ihnen bequem entlassen. Schließlich hat Weltbild “einen zweistelligen Millionen-Betrag” in den Bau gesteckt, die müssen ja auch wieder reinkommen – dass die Verkäufe plötzlich steigen werden, nur weil Weltbild jetzt ein Amazon-ähnliches Lager hat, ist eher unwahrscheinlich. Erst im Dezember 2012 gab es bei Weltbild einen Tarifstreik, gebaut wurde seit ca. einem Jahr.
Weiterlesen

Übersetzer prangern schlechte Bezahlung bei Random House an

Aus der beliebten Reihe “Der Buchhandel ist genauso schlimm wie Amazon”: Die Übersetzer im Kinder- und Jugendbuchbereich beim zu Bertelsmann gehörenden Verlag Random House haben einen offenen Brief (PDF / Viewer) veröffentlicht, in dem sie über zu niedrige Gehälter klagen. Es werden auch Zahlen genannt:

Die Seitenhonorare bei cbj und cbt übersteigen nur in seltenen Fällen 15 € pro Normseite oder liegen teilweise noch darunter, während andere Verlage bis zu 18 € oder in Einzelfällen auch darüber zahlen (eine Differenz von 20% oder mehr). Auch die Beteiligungssätze weichen bei Random House deutlich von den im BGH-Urteil festgelegten Vergütungsrichtlinien ab – zu Ungunsten der ÜbersetzerInnen: So bieten Sie 0,6% ab 8.000 Expl. für Hardcover statt 0,8% ab 5.000 Expl. (BGH) und 0,3% ab 8.000 Expl. für Taschenbücher statt 0,4% ab 5.000 Expl. (BGH), um nur zwei Beispiele zu nennen.

Weiterlesen

Links 14

REUTERS: Starbucks stößt Steuerzahlern bitter auf (Cache)
Seit die Kaffeekette Starbucks 2002 in Deutschland Filialen eröffnet hat, hat sie jedes Jahr keine Steuern in Deutschland gezahlt – und das ganz legal. Wegen Lizenzgebühren, die Starbucks an einen Sitz in Holland zahlt, macht die Kette offiziell Verluste und muss somit keine Steuern abführen. Raffiniertes Geschäftsmodell.

wauland.de: Gemeinnützigkeit der Wau Holland Stiftung (Cache)
Weil die Wau Holland Stiftung im Jahr 2010 nur mündliche Absprachen mit WikiLeaks getroffen hat und diese erst Ende 2010 schriftlich in einem Vertrag festgehalten wurden, hat das Finanzamt Hamburg der Stiftung die Gemeinnützigkeit für das Jahr 2010 abgesprochen. Für die darauffolgenden Jahre ist die Stiftung wieder gemeinnützig.
Weiterlesen

law blog und ARAG

Udo Vetter schreibt in der Ankündigung seiner “Kooperation” mit der ARAG:

Experten der ARAG werden eigene, extra für das law blog konzipierte Beiträge zu aktuellen Urteilen und rechtlichen Themen veröffentlichen.

Der erste ARAG-Beitrag ist ähnlich auch auf der ARAG-Seite und als Pressemitteilung zu finden, er wurde lediglich etwas umgeschrieben.

Wenn sich schon von Beginn an keiner an die Spielregeln hält, brauchen wir nicht mehr über Glaubwürdigkeit zu reden. Von anderen ARAG-Geschichten ganz zu schweigen. Schade, das war ein Schuss in den Ofen.