2-Klick-Button für WordPress [UPDATE]

Vergangene Woche hat Heise.de eine tolle Lösung gefunden, wie man Buttons von sozialen Netzwerken datenschutzkonform einbinden kann: Der 2-Klick-Button. Die Funktion ist einfach: Standardmäßig ist keiner der Buttons zu dem Netzwerk aktiv und trackt auch nicht. Erst wenn der Nutzer dies auf der jeweiligen Seite für das jeweilige Netzwerk erlaubt, wird der Button aktiviert und erst dann auch Daten an das jeweilige Netzwerk geschickt. Geht man nun auf eine andere Seite, sind die Buttons wiederum alle deaktiviert – somit ist ein Dauer-Tracking unmöglich.

Wer jedoch grundsätzlich damit einverstanden ist, dass sein Surfverhalten auf der Website getrackt wird, kann auch ein generelles Einverständnis geben, indem er dies über das Zahnrad einstellt.

Helmut-Peter Pfeufer hat daraus nun ein WordPress-Plugin gemacht, welches ich ab jetzt auch nutze. Bislang hatte ich nur den Twitter-Button eingebaut, nun sind damit also noch Facebook und Google’s +1 hinzugekommen. Einzig und alleine der Flattr-Button wird noch direkt über Flattr bezogen, dafür bräuchte man auch noch eine 2-Klick-Lösung.

Aber was nicht ist kann ja noch werden, das Plugin ist noch in der vollen Entwicklung und ich möchte an der Stelle schonmal Danke sagen, denn damit dürften Blogger auch außerhalb von Schleswig-Holstein eine gute Lösung haben.

P.S.: Oh und natürlich auch ein Danke an Heise für die „Erfindung“ des 2-Klick-Buttons und die Herausgabe des Codes. :-)

UPDATE: Heise hat jetzt eine ausführliche Dokumentation zu dem Button online gestellt, falls das jemand für andere Seiten/CMS adaptieren möchte.

Twenty Eleven und WordPress 3.2 [UPDATE]

Mit dem Update auf WordPress 3.2 gibt es auch ein neues Standart-Theme mit dem wohl griffgsten Namen „Twenty Eleven“ (ehemals Duster). Ich habe das Theme jetzt mal im Einsatz.

Damit habe ich dann auch erstmal das erst kürzlich eingeschaltete Mobile-Theme WPtoch wieder abgestellt, denn Twenty Eleven passt sich wunderbar der Browsergröße an und somit dürfte es auch auf mobilen Geräten kein Problem sein, den Blog gut betrachten zu können (falls nicht, nutzt die Kommentare ;-).

Bislang gefällt mir der Fullscreen-Mode und die interne Verlinkungssuche im HTML-Editor recht gut, beim Twenty Eleven Theme ist das Kommentarfeld recht gut gemacht. Allerdings mag ich die „Courier“-Schriftart im HTML-Editor nicht (muss ich mal versuchen per CSS zu ändern), die großen Artikel-Überschriften im Twenty Eleven Theme habe ich auch schon verkleinert.

Mal sehen, wie sich das Theme so macht. Wenn ich endlich mal Zeit, Lust und Motivation finde, bastel ich mal ein eigenes, aber leider funkt mir immer einer der drei Faktoren dazwischen.

UPDATE: Wo mich der @Seb666 schon fragt: Ja, das Header-Bild hab ich auch rausgeschmissen (wie schon bei Twenty Ten zuvor). Erstmal, weil ich nicht wüsste, welches Bild ich da reinsetzen sollte. Und dann, weil die Standard-Bilder unglaublich viel Platz wegnehmen, obwohl sie keinen Mehrwert bieten.

Und dann viel mir noch was ein: Das mit den „Formatvorlagen“ ist ja ganz nett gemeint von WordPress. Jetzt kann man also wie auf Tumblr bestimmen, ob der Artikel aus Text, einem Bild, einem Video, einem Link, einer Galerie, einem Zitat, einer Kurzmitteilung oder einer Statusmitteilung besteht. Schön und gut, aber wer will einen Tumblr-Abklatsch? Und wer garantiert, dass WordPress das nicht in ein, zwei Major-Versionen später wieder rauswirft, weil die Community es nicht haben will?

Ich glaube sogar, dass wenn in WordPress weiter soviele Funktionen reingepackt werden, es nicht lange dauern wird, bis ein „WordPress Light“ gestartet wird, wo einfach nur die Grundfunktionen zum Bloggen drin sind, wie sie Otto-Normal-Internetnutzer braucht, der sich nicht groß mit dem System beschäftigen will.

NEU: chriszim.com jetzt auch Smartphone-optimiert

Wieder etwas neues: Falls jemand von euch mit dem Smartphone von unterwegs hierher will, kriegt er nun ein Mobile-Theme. Das sollte den mobilen Zugang zum Blog deutlich vereinfachen.

Für Firefox gibt es übrigens das wunderbare Addon „User Agent Switcher“, mit dem man einen anderen User-Agent vortäuschen kann. So kam ich auch zu obrigem Screenshot, denn ich persönlich habe (noch) kein Smartphone. ;-)