Spähsoftware-Exporte

ZAPP hat einen Beitrag über den Export von Überwachungssoftware made in Germany gebracht und dazu auch eine Grafik, in welche kritischen Länder die Hersteller schon geliefert haben:

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Nazis behindern Journalisten

Am Amtsgericht München werden Journalisten in einem Nazi-Prozess beim Berichten von Nazis behindert. Kamera-Objektive werden beschmiert, ein Fotograf angerempelt, eine Journalistin bedrängt und in ihre Notizen geguckt. Ein Nazi hat sich sogar als Journalist angemeldet, um die Journalisten aktiv zu stören. Wie wird das wohl bei dem NSU-Verfahren aussehen?

Der BR jedenfalls wird Anzeige gegen die Schmierer erstatten. Der Gerichtspräsident Gerhard Zierl hingegen erwägt, Film- und Fotoaufnahmen zu untersagen, weil die Journalisten aus seiner Sicht nicht die Besucher des Gerichts hätten Filmen dürfen und somit die Schmierereien ausgelöst hätten. Aber was ist mit der Text-Journalistin? Sollen auch Notizen untersagt werden, damit Beamte und Nazis ihre Ruhe haben?
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Verlage bedienen sich am Urheberrecht

Dass die Hannoversche Allgemeine Zeitung eine Paywall hochziehen will, hatten wir schon. Jetzt kommt raus, dass die Autoren der Texte von diesem zusätzlichen Verdienst nichts verdienen sollen.

Sehr lustig ist auch, wie sich Axel Springer zum Affen macht. So hat Christoph Keese, Chef-Lobbyist von Axel Springer, im Interview mit Leistungsschutzrecht.info noch gesagt:

Es kann nicht im Interesse der Urheber sein, allen Verlagen Total-Buy-Out-Rechte einzuräumen.

Dem kann man nur zustimmen. Doch dann sollte Axel Springer da mal mit gutem Beispiel vorangehen, denn im ZAPP-Bericht sagt ein Architekturjournalist, dass er seine für DIE WELT geschrieben Texte nicht zweitverwerten darf. Ein klassisches Total-Buy-Out.

(via netzpolitik.org)